München Pro 2022

Bürgerbegehren

für eine Bewerbung Münchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2022.


1992

Die Bewerbung Berchtesgadens um die Winterspiele 1992 ist nicht an der mangelnden Unterstützung der Befürworter an Albertville, sondern am zu großen Optimismus von Willy Daume gescheitert.

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2000

Berlin (Sommerspiele 2000) war und ist bei dem heterogenen Meinungsbild der Berliner und der Finanzlage dem IOC nicht vermittelbar. Zwar wurden bei der Kampagne „Berlin 2000“ lachende Bärengesichter verteilt, aber am Ende blieben nur der Skandal um die IOC-Dossiers und eine Vergeudung von Steuermitteln in Erinnerung. Berlin wollte die Spiele nicht – zehntausende Menschen demonstrierten gegen das IOC. So schafft man sich keine Freunde.


2012

Mit Leipzig hatte man für 2012 einen echten Überraschungskandidaten gekürt, sympathisch im Auftreten, jedoch ohne echte Chance auf Erfolg.

Historie 2012

2018

Nach dem bislang kürzesten Abstand von nur vier Jahren Bewerbungsabstinenz hat sich der DOSB 2007 mit München und dem Rückhalt eines einstimmigen Mitgliederbeschlusses wieder in die Arena gewagt.

München 2018 wurde allerdings zum sportpolitischen Trauma. Im Juli 2011, auf der IOC-Vollversammlung in Durban, unterlag München mit nur 25 Stimmen in der ersten Runde gegen die Südkoreaner aus Pyeongchang (63 Stimmen). Das IOC bescheinigte der Münchner Konzeption jedoch Weltklasse und ermutigte die Verlierer, sich erneut zu bewerben. Der DOSB stellt auf seiner Mitgliederversammlung der Bewerbung ein insgesamt hervorragendes Zeugnis aus. Der genaue Wortlaut des DOSB Mitgliederbeschlusses als Auszug:

„Schon die Bewerbung hat eine neue Aufmerksamkeit für die olympische Idee geschaffen, hat Netzwerke geknüpft und gefestigt; sie hat die Sportentwicklung in Bayern und in ganz Deutschland vorangebracht. Die Wintersportverbände nutzten die Bewerbung erfolgreich als Chance, ihre Sportarten nachhaltig zu positionieren. Die Bewerbungsgesellschaft leistete nach anfänglichen Problemen insgesamt eine exzellente Arbeit.

Olympische Spiele nach 1972 wieder nach Deutschland zu holen – das ist nicht mehr nur ein Traum, sondern eine machbare Perspektive.“

Es gibt keinen Zweifel: München mit seinen Partnern Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgadener Land war und ist in der Lage, Olympische und Paralympische Winterspiele mit exzellenter Qualität zu veranstalten.

Es war und ist eine faszinierende Idee, Olympische und Paralympische Winterspiele in einer existierenden Wintersportregion ganz überwiegend in bestehenden Anlagen ohne zusätzlichen Landschaftsverbrauch klimafair durchzuführen.

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2022

München hat weiterhin die historische Chance, als erste Stadt Sommer- und Winterspiele auszurichten. Die Aussichten für 2022 sind bestens, denn es gibt kaum Konkurrenz! Dies kann nicht nur eine sehr gute, sondern auch eine ganz andere Bewerbung werden: Initiiert von der Basis der Sporttreibenden. Basierend auf einem Entscheid derjenigen, die in der Region leben.

Basierend auf dem freien Willen der Bürger und Steuerzahler. Eine Bewerbung Münchens und der Region braucht ein breites, parteiübergreifendes gesellschaftliches Bündnis und den Rückhalt der Bevölkerung.

Initiativen, die ohne ausreichende Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger inszeniert werden, fehlt Authentizität und somit Glaubwürdigkeit. Die Landeshauptstadt München ist stolz auf die Vielfalt und die Vielzahl des sportlichen Engagements der Münchnerinnen und Münchner.

Im mehr als 660 Vereinen werden über 450.000 Mitgliedschaften allein in München gezählt. Der Bayerische Landessportverband (BLSV) weist über 4,4 Mio. Mitglieder aus. Allein in den 10 größten Vereinen Münchens sind annähernd 170.000 Menschen aktiv. Mit mehr als 33.000 Mitgliedern in über 450 Vereinen zählt der Bayerische Versehrten Sport (BVS) inzwischen zu den größten Behinderten- und Rehabilitations‐Sportverbänden in Deutschland.

Kaum ein Bundesland hat mehr erfolgreiche Paralympioniken bei Teilnahmen an Winterspielen am Start gehabt wie Bayern.

Diese Bewerbung soll getragen werden von den Menschen, die Sport im Alltag erleben und Sport als Bestandteil Ihres Lebens sehen. Mit der Unterstützung der Sport-Basis wird der olympische Gedanke gelebt und aktiv für die olympische Bewegung geworben. Für viele Münchnerinnen und Münchner wird ein Traum in Erfüllung gehen, wenn 50 Jahre nach den Sommerspielen 1972 die Welt wieder in unserer Heimat zu Gast ist.

Die Münchner Initiative ist nur der Vorreiter und wird in den kommenden Wochen mit den in Betracht kommenden Gemeinden das weitere gemeinsame Vorgehen besprechen, um die Planungen für die entsprechenden Bürgerbegehren zu koordinieren.Was ist zu tun und wann?

Die Initiative München-Pro-22 wurde ins Leben gerufen, um den breiten Schulterschluss gesellschaftlich relevanter Gruppen herbeizuführen und dem aufrichtigen Engagement der Bürgerinnen und Bürger Gehör zu verleihen.

Mit dem heutigen Tag beginnen die Aufklärungskampagne und die Unterschriftenaktion für das Bürgerbegehren.

Impressum

Verantwortlich gem. § 6 MDStV:

MÜNCHEN PRO22
c/o Mario Schmidbauer
Lilienstraße 25
81669 München

Kontakt

Telefon: 089 480 68 68 6
Fax: 089 480 68 68 7
E-Mail: mario.schmidbauer@t-online.de

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